Hallenkirche, wahrscheinlich in der 1. Hälfte des 13. Jh. erbaut.
Die wachsende wirtschaftliche Bedeutung der Stadt, vor allem auch das Pilgerwesen auf dem“Jakobsweg” zum Grab des Apostels Jakobus in Nordwestspanien führten zu dem Bau dieser gotischen Basilika, wahrscheinlich zwischen 1390 und 1430.
Der große Chorraum und die im Mauerwerk des Querhauses noch erkennbaren separaten Eingängen weisen auf die Bestimmung als “Pilgerkirche” hin, zumal auch die regionalen Pilgerorte eine zunehmende Bedeutung erlangten. Der Westteil mit zwei Eingängen diente als Gemeindekirche.
1612 machte die Gemeinde den schon lange angestrebten Anschluss an die Reformation öffentlich.
Der Grundstein zum heutigen Turm wurde 1923 gelegt. Er beherbergt das Geläut aus Jakobus- Marien- und Nikolaus- Glocke. An der östlichen Außenseite hängt die heute stumme Stundenschlag- Glocke.