Kutscher und Wohnhaus 2 . Hälfte 18. Jh.
Die ehemalige Scheune und die Stallungen lagen in unmittelbarer Nachbarschaft zum „BOLLWERK“ als Herrenhaus (heute Kellerruine).
Erbaut etwa 1750 im ursprünglichen Wehrgraben, wurde das Gebäude später zum Kutscherhaus und im 19. Jh. zum Wohnhaus umgebaut.
Ab 1413 befand sich an dieser Stelle die „Burg“ - Wohnturm mit Fachwerkgebäuden - als Befestigungsanlage und Unterkünfte für die Landsknechte.
Die Standortbezeichnung „in der Löchte“ für den Burgfried und „in der Koken“ für den Ort der Naturalabgaben bestätigen diesen Standort zwischen den Befestigungsanlagen.
Der Bau der teilweise gut erhaltenen und restaurierten Stadtmauer begann 1449/50. Davor gab es Palisadenbefestigungen.